SPAM - Übel des digitalen Zeitalters
Spam-Mails sind ein Übel des digitalen Zeitalters.
Der kürzlich vom Branchenverband Bitkom und der Forsa vorgestellte Webmonitor brachte erstaunliche Erkenntnisse zum Thema Spam-Mail ans Tageslicht.
Der Untersuchung zu folge, erhalten ungefähr 66 Prozent der E-Mail Empfänger in Deutschland mindestens eine unerwünschte Spam-Mail.
Ungefähr 25 Prozent der Internetnutzer werden täglich mit mehr als fünf Spam-Mails überschüttet.
Wenn man den Einschätzungen des Branchenverbandes Glauben schenken darf, sind ungefähr fast 90 Prozent der weltweit versendeten E-Mails als Spam zu klassifizieren.
"Spam kann nicht nur extrem lästig sein, sondern ist unter Umständen auch gefährlich", diese Aussage machte Dieter Kempf von Bitkom.
In den Spam-Mails verbirgt sich nicht nur unerwünschte Werbung, auch Schadprogramme sind in den Mails enthalten. Aber auch Internetbetrüger haben dieses Feld für sich entdeckt und locken ahnungslose Nutzer mit dubiosen Nachrichten.
Erhält man eine solche unerwünschte E-Mail, sollte diese sofort gelöscht werden.
Mittlerweile gibt es genügend softwaretechnische Möglichkeiten sich vor der Spam-Flut zu schützen und die unerwünschten Nachrichten zu reduzieren.
Obwohl genügend Schutzsoftware zur Verfügung steht, kommuniziert immer noch jeder vierte Internetnutzer ohne ausreichend Schutz über das Medium Internet.
Der wirksamste Schutz gegen die unerwünschte Mail-Flut Mails ist eine E-Mail-Adresse, welche aus ungewöhnlichen Zeichenfolgen besteht. Dazu gehören zum Beispiel ein Unterstrich anstatt eines Bindestrichs oder einfach eine Zahl verwenden.
Die Experten empfehlen, sich eine sogenannte Zweitadresse für den E-Mailverkehr anzulegen. Diese Adresse kann dann für die Anmeldung in Chatrooms oder für Onlinebestellungen genutzt werden.
Die eigentliche private E-Mail-Adresse sollte nur in Ausnahmefällen bekanntgegeben werden.
Möchte man seine E-Mail-Adresse auf Internetseiten veröffentlichen, sollte dies als Grafik geschehen oder in "verschlüsselter" Form. Hierzu einfach das @-Zeichen ersetzen durch [at].
Links, die in Spam-Mails enthalten sind, sollten auf keinen Fall angeklickt werden. Auch dateianhänge niemals öffnen und die entsprechende Mail sofort löschen.